Überwachungsplan und Überwachungsprogramm des LAGB für Industrieemissionsanlagen (19.11.2014)

Schwarzerde & Co. – Die Böden Sachsen-Anhalts unter Beobachtung

Die Tagung aus Anlass des 25-jährigen Bestehens des Bodenmonitorings in Sachsen-Anhalt fand am 25. und 26. November 2015 in Halle statt. Nachfolgend werden hier die Vorträge aus dem Tagungsprogramm bereitgestellt.

Vorträge am 25. November 2015

Vorträge am 26. November 2015

Übersicht Verbreitung von Auesedimenten und Überschwemmungsgebiete

Landesübersicht zur Verbreitung von Auesedimenten und Überschwemmungsgebieten

Aus Anlass der Hochwassergeschehnisse des Jahres 2013 stellt der Fachbereich Geodatenservice eine aus geologischen Informationen generierte Übersichtskarte mit der Darstellung von Auesedimenten und Überflutungsgebieten zur Verfügung (*.pdf). Die Informationen dieser Fachdatenebene werden später ebenfalls über den Kartenserver und über Web-Dienste bereitgestellt.

Erläuterung

Überschwemmungsgebiete sind jene Flächen, die bei einem hundertjährigen Hochwasser (HQ100) überflutet werden. Dort, wo Deiche und Dämme höher liegen, als das HQ100, bilden sie i. d. R. die Grenze des HQ100-Überschwemmungsgebietes. Holozäne Aueablagerungen treten überall dort auf, wo es während unserer Warmzeit, dem Holozän, zu häufigen Überschwemmungen kam.

Holozäne Aueablagerungen nehmen in dieser Darstellung meist größere Flächen ein, als die HQ100-Überschwemmungsgebiete. Das kann verschiedene Ursachen haben. Oftmals wurden große Teile der Aue durch Deiche abgeriegelt, bspw. im Elbegebiet. In Gebieten ohne Deiche hingegen überdecken HQ-100-Wasserstände nicht die gesamte holozäne Aue. Zu beachten ist schließlich auch, dass für Flüsse mit kleinen Einzugsgebieten bisher noch keine HQ100-Überschwemmungsgebiete ausgewiesen worden sind.

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