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Aktuelles aus dem LAGB

Pandemiebedingte Änderung der Öffnungszeiten

Pandemiebedingt ist die Liegenschaft des Landesamtes für Geologie und Bergwesen für den Publikumsverkehr geschlossen. Bitte richten Sie Ihr Anliegen vorrangig telefonisch, elektronisch oder schriftlich an unsere Mitarbeiter*innen. Termine im LAGB können nur mit begrenzter Teilnehmerzahl, nur nach vorheriger Terminvereinbarung und mit datenschutzkonformer Bestätigung zur Verwendung Ihrer Kontaktdaten im Falle eines Infektionsgeschehens wahrgenommen werden.

Unabhängig davon ist das LAGB jedoch wie gewohnt wie folgt für Sie erreichbar:

Montags bis donnerstags von 09:00 Uhr bis 15.00 Uhr und Freitag 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr

·         telefonisch unter 0345 5212-​0

·         per Fax unter 0345 5229-​910

·         per E-​Mail: poststelle(at)lagb.mw.sachsen-​anhalt.de 

Erstmeldungen von Unfällen und Betriebsereignissen sowie Meldungen mutmaßlich altbergbaubedingter Ereignisse (z.B. Tagesbrüche) sind Rund um die Uhr zu richten an:  0171 5217 246 .

 

3D-Modell ermöglicht virtuellen Blick in den Untergrund: Gemeinsames Projekt zur Geologie des Norddeutschen Beckens

Das Landesamt für Geologie und Bergwesen Sachsen-Anhalt hat gemeinsam mit der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) und weiteren Staatlichen Geologischen Diensten der Länder Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Berlin und Brandenburg die Geologie des Norddeutschen Beckens in einem dreidimensionalen Modell dargestellt. Das seit 28. Januar 2021 auf der Internetseite der BGR zum Download bereitgestellte 3D-Modell ermöglicht einen virtuellen Blick in den tieferen Untergrund der genannten Bundesländer einschließlich der Deutschen Nordsee.

Sechs Jahre haben die BGR und die Geologischen Dienste der Länder im Rahmen des Verbundprojekts „TUNB – Potenziale des unterirdischen Speicher- und Wirtschaftsraumes im Norddeutschen Becken“ gemeinsam an diesem 3D-Modell gearbeitet. Es bildet bis zu einer Tiefe von maximal 10.700 Metern eine Fläche von annähernd 170.000 km² ab. Dargestellt sind 14 Horizontflächen von der Erdoberfläche bis zur Basis Zechstein, dazu 4438 Störungen und 273 Salzstrukturen. „Hunderttausende von Daten wurden dafür gesichtet und bearbeitet, die Modellteile grenzübergreifend abgestimmt und harmonisiert. Das war eine Mammutaufgabe“, erklärt Dr. Gabriela von Goerne, die das Projekt für die BGR koordiniert hat.

Das Interesse an geologischen 3D-Modellen ist groß. Der tiefere geologische Untergrund in Deutschland entwickelt sich mehr und mehr zu einem vielbeachteten und vielgenutzten Raum. Der Bedarf an Optionen zur Gewinnung und Speicherung von Energieträgern wächst, insbesondere auch durch die Energiewende und dem damit verbundenen Bedarf an Speichermöglichkeiten, beispielsweise für Wasserstoff. Entsprechend werden Informationen über den geologischen Untergrund benötigt, die in Form von geologischen 3D-Modellen bereitgestellt werden können. Beim Klick auf das im 3D-Viewer bereitgestellte Modell lassen sich beispielsweise Regionen, einzelne Horizonte, Störungen und Salzstrukturen anzeigen sowie Schnitte durch das Modell legen. Ebenso können virtuell hypothetische Bohrungen erzeugt werden. Zu jeder Darstellung gibt es ergänzende Informationen.

Mit dem jetzt vorliegenden strukturgeologischen Modell des Norddeutschen Beckens ist die Arbeit noch nicht beendet. So fehlt beispielsweise noch die deutsche Ostsee in dem Modell. Zudem müssen weiterführende geologische und geophysikalische Daten, sogenannte Parameter, eingepflegt werden. Hierfür muss aus dem Flächenmodell ein Volumenmodell werden. BGR-Koordinatorin Gabriela von Goerne: „Perspektivisch wollen wir in Zusammenarbeit mit den Geologischen Diensten aller bundesdeutschen Länder ein harmonisiertes geologisches 3D-Untergrundmodell von ganz Deutschland erarbeiten“. (Pressemitteilung der BGR)

Weiterführende Informationen zum TUNB-Projekt des LAGB finden Sie hier.

Link zum 3D-Webviewer der BGR

(Hinweis: Bitte Internet Explorer als Browser für den nachfolgenden Hyperlink nicht verwenden)

 

 

 

Einstufung der Rohstoffe gemäß § 3 Abs. 4 Nr. 1 Bundesberggesetz (BBergG)

Unter Bekanntmachungen ist die Einstufung der Rohstoffe als grundeigener Bodenschatz für das Feld Nr.: VI-f-888/20-"Schwerzau-Ellen"bekannt gegeben. 

Veräußerung von Bergwerkseigentum gemäß § 23 Bundesberggesetz (BBergG)

Unter Bekanntmachungen ist die Genehmigung zur Veräußerung des Bergwerkeigentums Nr.: III-A-d/h-615/90/1009-„Zielitz III“ bekannt gegeben.

Versagung der Verlängerung der Bewilligung II-A-h-246/93 „Morsleben“ gem. § 16 Abs. 5 Satz 3 Bundesberggesetz (BBergG)

Unter Bekanntmachungen ist die Versagung der Verlängerung der Bewilligung II-A-h-246/93 „Morsleben“ bekannt gegeben

Aufhebung einer Bergbauberechtigung gemäß § 19 Abs. 1 Satz 1 Bundesberggesetz (BBergG)

Unter Bekanntmachungen ist die Aufhebung der Erlaubnis Thielbeer (I-B-a-399/19) bekanntgegeben.

Erteilung einer Genehmigung zur Veräußerung einer Bergbauberechtigung gemäß § 23 Abs.1 Bundesberggesetz (BBergG)

Die Genehmigung zur Erteilung der Veräußerung des Bergwerkseigentums Nr.: III-A-g-628/90/264 "Müncherode/Reußen" ist unter Bekanntmachungen bekannt gegeben.

Erteilung einer Genehmigung zur Veräußerung einer Bergbauberechtigung gemäß § 23 Abs. 1 Bundesberggesetz (BBergG)

Die Genehmigung zur Erteilung der Veräußerung des Bergwerkseigentums Nr.: III-A-f-584/90/188 "Wegeleben" ist unter Bekanntmachungen bekannt gegeben.

Das LAGB hat seine Prüfung des Abschlussberichtes, der Neptune Energy Deutschland GmbH, zur OTD- Brüchau abgeschlossen

Das LAGB hat seine Auswertung des von der Neptune Energy Deutschland GmbH am 15.05.2020 übergebenen Abschlussberichtes „Obertagedeponie Brüchau - Standorterkundung und Messnetzerweiterung gemäß Sonderbetriebsplan vom 05.05.17 und Ergänzung vom 10.10.17 Bericht-Nr.: 06 vom 13.05.2020“ nunmehr abgeschlossen. Im Rahmen der Verfahrensbeteiligung hat das LAGB dazu folgende Behörden, Ämter und Kommunen eingebunden: 

  • Landesanstalt für Altlastenfreistellung des Landes Sachsen-Anhalt
  • Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt
  • Altmarkkreis Salzwedel
  • Stadt Kalbe (Milde). 

Im Ergebnis der eigenen Bewertung des Abschlussberichtes sowie der eingeholten Stellungnahmen ist das LAGB zur Auffassung gelangt, dass die einzig rechtlich umsetzbare Variante, zur Stilllegung der bergbaulichen Abfallentsorgungsanlage Brüchau, die Variante Auskofferung und externe Entsorgung ist. In der Konsequenz hat das LAGB am 24.06.2020 das Unternehmen Neptune Energy Deutschland GmbH aufgefordert einen entsprechenden Abschlussbetriebsplan zu erstellen und dem LAGB zur Zulassung vorzulegen. Aufgrund der nun verfügbaren Ergebnisse, aus der jahrzehntelangen Erkundung von Deponat, Geologie und Grundwasser der Abfallentsorgungsanlage Brüchau, hält das LAGB eine Erarbeitung des Abschlussbetriebsplanes bis Jahresende für realistisch.

Aktualisierung der Hausverfügung "Erhebung und Verwertung von Sicherheitsleistungen gemäß § 56 Absatz 2 Bundesberggesetz"

Im Landesamt für Geologie und Bergwesen Sachsen-Anhalt werden die Grundsätze der Erhebung und Verwertung von Sicherheitsleistungen seit dem Jahr 2013 durch eine Hausverfügung geregelt. Die Erfahrungen aus der Umsetzung der Hausverfügung und aus mittlerweile abgeschlossenen Gerichtsverfahren sowie zwischenzeitlich ergangene Erlasse der zuständigen Fachaufsicht waren Anlass, die Hausverfügung neu zu fassen. Zudem wurde die aktuelle Rechtsprechung und Literatur ausgewertet und in der Neufassung berücksichtigt. Die Neufassung der Hausverfügung ist am 01.10.2019 in Kraft getreten und auf der Seite "Das Amt/Verwaltungsvorschriften/zur Erhebung und Verwertung von Sicherheitsleistungen..." zu finden.

Meldung von Geruchsbelästigungen

Meldungen von Geruchsbelästigungen, die Sie einer bergbaulichen Anlage zuordnen, können Sie auf diesen Wegen an das LAGB richten: hier

Rufbereitschaft des LAGB

Erstmeldungen von Unfällen und Betriebsereignissen sowie Meldungen mutmaßlich altbergbaubedingter Ereignisse (z.B. Tagesbrüche) sind zu richten an: 

0171 5217 246