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Übersicht Tiefliegende und Energierohstoffe in Sachsen-Anhalt

Blatt 2: Potenziale der Erze und Spate

Erläuterung zur Karte

Die vorliegende Übersichtskarte zeigt die Verbreitung der wichtigsten Erz- und Spat-Potenziale in Sachsen-Anhalt und seinem unmittelbaren Umfeld. Hierzu gehören z.B. auch die in Niedersachsen liegenden und unter heutigen Gesichtspunkten unwirtschaftlichen Eisenerze der Region Salzgitter oder die Gangmineralisationen des Westharzes. Diese Darstellung wurde zur Verdeutlichung der metallogenetischen Zusammenhänge gewählt. Mit Ausnahme der Vererzungen an der Zechsteinbasis (Kupferschiefer) und im Raum Delitzsch konzentriert sich die Kurzbeschreibung auf der Kartenrückseite auf die Mineralisationen innerhalb Sachsen-Anhalts:

  • Vererzung an der Zechsteinbasis (Typ Kupferschiefer),
  • Elbingeröder Komplex,
  • Mittel- und Unterharzer Ganggebiet,
  • Sedimentäre Eisenerze im Subherzyn,
  • Uran-Mineralisationen.

Einführung

Seit dem Mittelalter und bis in die jüngste Vergangenheit waren die Erz- und Spatlagerstätten Sachsen-Anhalts Gegenstand eines vielschichtigen Bergbaus. Schwerpunkte der Gewinnung bildeten das Kupferschieferflöz in den Revieren von Mansfeld und Sangerhausen, die Eisenerzlager des Elbingeröder Komplexes und die Mineralgänge im Unterharz. Zahlreiche Bodenschätze blieben trotz intensiver Erkundung und technologischer Anstrengungen wirtschaftlich unbedeutend. Hierzu gehören z.B. die mesozoischen Eisenerze im Subherzyn oder Urananreicherungen in unterschiedlichen geologischen Positionen (Stedingk 2002). Allerdings gingen von der wissenschaftlichen Erforschung wichtiger Typlagerstätten - dem Kupferschiefer oder den Gangmineralisationen des Mittel- und Unterharzes - wesentliche Impulse für die Entschlüsselung komplexer lagerstättenbildender Prozesse aus.

Ansprechpartner:

Dr. Christoph Gauert
Angewandte Geologie und Georisiken

Tel.: (0345) 52 12-107
email: gauert@lagb.mw.sachsen-anhalt.de