Ingenieurgeologie

Schnittstelle zwischen Geologie, Ingenieurwesen und Bergbau

Als Teilgebiet der Angewandten Geologie beschäftigt sich die Ingenieurgeologie mit den physikalischen und mechanischen Eigenschaften der Gesteine, Locker- und Festgesteine und deren Wechselwirkungen im Gesteinsverband. Neben natürlichen, geodynamischen Prozessen spielen Auswirkungen von baulichen und bergbaulichen Maßnahmen dabei eine entscheidende Rolle. Bei vielen Fragestellungen stehen die Tragfähigkeit des Untergrundes, Wasserlösbarkeit und Verformbarkeit von Gesteinen im Mittelpunkt von Untersuchungen.

Schwerpunkte ingenieurgeologischer Tätigkeit im LABG sind:

  • die Anwendung geologischen Wissens zur Lösung von ingenieurtechnischen und Umweltproblemen bei der Nutzung des Geopotentials Baugrund / Bauraum,
  • Beurteilung der Folgen von Eingriffen in den geologischen Untergrund (Geosphäre) und Wirksamkeiten von Naturgefahren (Georisiken),
  • Beratungstätigkeit zur Bauleitplanung, Raumordnung und Landesplanung und Tätigkeiten zur Gefahrenabwehr sowie zu Fragen des aktiven Bergbaus, des Sanierungs- und Versatzbergbaues und des Altbergbaus,
  • schafft fundierte Voraussetzungen für sicheres, umweltschonendes und wirtschaftliches Planen und Bauen,
  • Führung des Fachinformationssystems Ingenieurgeologie mir dem Karstkataster sowie ingenieurgeologischen Flächendaten.

Ansprechpartner:

Vera Böttge
Dezernat Angewandte Geologie und Georisiken

Tel.: (0345) 52 12-155
email: boettge@lagb.mw.sachsen-anhalt.de

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Abbildung Logo GeoERA, Aufbau eines Forschungsbereichs Europäische Geologische Untersuchungen zur Errichtung eines Geologischen Dienstes für Europa