Hydrogeologische Fachdaten

Zur Beantwortung hydrogeologischer Fragestellungen und als Grundlage für eine regionale Auswertung sind Informationen über das Gestein im Untergrund und das darin fließende Grundwasser erforderlich. Sie werden durch Beobachtungen und Messungen an

  • geologischen Aufschlüssen, wie Bohrungen, Schürfen und Sondierungen, 
  • an Grundwasseraufschlüssen, wie Quellen, Brunnen und Grundwassermessstellen, 
  • durch Feldversuche, wie Pumpversuche, Markierungsversuche und Einbohrlochtests, 
  • oder durch Labormessungen gewonnen.

Die wichtigsten Informationen zur Kennwertsituation der Grundwasserleiter und zu den typbestimmenden Ionen  werden in ein Fachinformation Hydrogeologie überführt, welches für Sachsen-Anhalt aufgebaut wird.

Im Rahmen der hydrogeologischen Kartierung werden punktuell oder lokal gewonnene hydrogeologische Erkenntnisse zusammengefasst und für ein größeres Gebiet nach einheitlichen Kriterien ausgewertet und bewertet. Die Ergebnisse werden in Form von hydrogeologischen Karten und Schnitten dargestellt, heute zunehmend auch digital in Form von Informationssystemen. Sie dienen als Grundlage für die Bearbeitung lokaler und regionaler hydrogeologischer Probleme und sind außerdem Eingangsdaten für Grundwassermodelle.

Gemeinsam mit den anderen Bundesländern wurde eine einheitliche Hydrogeologische Karte 1:200 000 erstellt. Des Weiteren erfolgt die Überarbeitung des bestehenden Hydrogeologischen Kartenwerkes 1:50 000.

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Abbildung Logo GeoERA, Aufbau eines Forschungsbereichs Europäische Geologische Untersuchungen zur Errichtung eines Geologischen Dienstes für Europa